Geht nicht, gibts nicht!

Parabolantenne vom Schrottplatz

Moin,

vor einiger Zeit habe ich mal günstig eine 30cm Parabolantenne vom Schrottplatz bekommen. Dem Aufdruck zu folge war es mal eine Antenne von E-Plus.
Als Erreger habe ich erstmal testweise eine Bi-Quad genommen, was aber sicherlich noch nicht das Optimum der Ausleuchtung ist. Den Brennpunkt habe ich auch erstmal nur grob berechnet und ungefähr durch verschieben ermittelt.

Zur Berechnung:

Man nehme als Parabel

f(x)=a*x²

wobei a der Streckungsfaktor ist.

Da Eingangswinkel = Ausgangswinkel gilt, ist an der Stelle, wo die Parabel die Steigung 1 hat der Brennpunkt. D.h.

f’(x)=a*2*x

xb = X-Brennpunkt

f’(xb)=a*2*xb=1 ==> xb=1/(2*a)

Um den y Wert, also die Entfernung herauszubekommen muss man das Ganze jetzt wieder in f(x) einsetzten.

f(xb)=a*(1/(2*a))² ==> f(xb)=a/(4*a²) = 1/(4*a)

yb= Y-Brennpunkt => Entfernung zur Mitte

yb=1/(4*a)

Jetzt kann man für jede Parabel beliebig den Brennpunkt an Hand des Streckungsfaktors berechnen.

Genug theoretisches Gelaber hier die Bilder. Man beachte die “professionelle” Befestigung am Mast ;)

Der Matze

Juni 7th, 2008 at 16:27


One Response to “Parabolantenne vom Schrottplatz”

  1. j-zero Says:

    Sehr gut finde ich den Zitronenbonbondosendeckel. (Könnte ein Wort der Woche werden) xD

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